Anna Stolz

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Manfred EiblManfred Eibl
Dr. Fabian MehringDr. Fabian Mehring
Jutta WidmannJutta Widmann
16.10.2020

FREIE WÄHLER-Fraktion zum Ende des Beherbergungsverbots in Bayern

Mehring: Disziplin der Menschen nicht durch unglückliche politische Vorgaben gefährden

Dr. Fabian Mehring, Parlamentarischer Geschäftsführer der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, Manfred Eibl, wirtschaftspolitischer Fraktionssprecher, sowie Jutta Widmann, gastropolitische Fraktionssprecherin, zur Meldung „In Bayern gibt es ab Samstag kein Beherbergungsverbot mehr“.

Mehring:
„Die Bewältigung der Corona-Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.  Deshalb dürfen wir die Disziplin der Menschen nicht durch unglückliche politische Vorgaben gefährden. Denn ob Bayern gut durch diese Krise kommt, hängt nicht allein von klugen politischen Entscheidungen, sondern insbesondere davon ab, ob die Menschen im Freistaat sich aus eigener Überzeugung an die vorgegebenen Corona-Schutzmaßnahmen halten. Regelungen wie das Beherbergungsverbot, die unseres Erachtens wenig zur Eindämmung der Pandemie beitragen und deshalb zurecht von den Menschen hinterfragt werden, müssen zurückgenommen werden. Daher begrüßen wir es ausdrücklich, dass die Staatsregierung das Beherbergungsverbot in Bayern auslaufen lässt – wie von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion vorgeschlagen.“
 
Eibl:
„Das Beherbergungsverbot war ein weiterer 'Meilenstein' im Regelungsdschungel der Bundesländer und zugleich ein wirtschaftlicher Rohrkrepierer. Es kann nicht sein, dass wir Bayerns Hotellerie ein weiteres Mal mit dem Rücken zur Wand stellen. Willkürlich wirkende Regelungen führen dazu, dass die Unterstützung der Bevölkerung für sinnvolle und wirksame Anti-Corona-Maßnahmen mehr und mehr schwindet. Die Entscheidung der Staatsregierung ist daher nur zu begrüßen.“
 
Widmann:
„Wieder einmal drohten Gastronomie und Hotellerie den Kopf für irrsinnige Regelungen hinhalten zu müssen – und das, obwohl sie schon am Rande des wirtschaftlichen Abgrunds stehen. Als bundesweite Urlaubsdestination Nummer 1 können wir es uns schlicht nicht leisten, das Hotel- und Gaststättengewerbe noch weiter an den Rand des Ruins zu treiben. Ich bin froh, dass Bayern ab Samstag zu sinnvollen und nachvollziehbaren Regelungen zurückkehrt."

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