Anna Stolz

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Tobias GotthardtTobias Gotthardt
22.02.2021

Morgiger Europaausschuss diskutiert bayerisch-schottische Beziehungen

Gotthardt: Bayerisch-schottische Gesellschaft soll unsere Antwort auf den Brexit sein

München. „Bayern und Schottland – eine langjährige Freundschaft, die über den Brexit hinaus verbindet“ – so lautet ein gemeinsamer Antrag der Regierungsfraktionen von FREIEN WÄHLERN und CSU, der am Dienstag im Europaausschuss behandelt wird. Ziel des Antrags ist es, die seit Jahrzehnten bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zwischen Bayern und Schottland zu intensivieren.

So soll der parlamentarische Austausch gestärkt, die bayerisch-schottische Wirtschaftskooperation vertieft und – wo möglich – institutionalisiert werden. „In den Bereichen Startup-Kultur, nachwachsende Rohstoffe und regenerative Energien, Wasserstoff, Automotive und Logistik, Agroinnovation sowie Raumfahrt und Robotik sehen wir gute Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit“, so Tobias Gotthardt, Ausschussvorsitzender und europapolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion. Auch Forschungspartnerschaften mit Hochschulen seien denkbar.

Zudem könnten bestehende und neue Städtepartnerschaften die Zusammenarbeit zwischen Verbänden und Kammern sowie die Gründung einer bayerisch-schottischen Gesellschaft zu einer Intensivierung der Beziehungen beitragen, betont Gotthardt. Auch die Jugend müsse künftig stärker eingebunden werden. „Die UN Climate Change Conference COP26 im kommenden November in Glasgow wäre für beide Länder eine gute Gelegenheit, den Klimaschutz partnerschaftlich voranzubringen“, so Gotthardt. Die Städtepartnerschaft zwischen Glasgow und Nürnberg könne helfen, insbesondere Jugendliche für das Thema zu begeistern.

Dem Tagesordnungspunkt vorausgehen wird eine Aussprache mit der Vorsitzenden des Europaausschusses im schottischen Parlament Joan McAlpine, die auf Einladung Gotthardts an der Sitzung teilnehmen wird. Gotthardt, Initiator des Antrags, hatte bereits bei der Fraktionsklausur der FREIEN WÄHLER im Januar eine Aussprache zu den bayerisch-schottischen Beziehungen initiiert.

Sollte der Europaausschuss dem Antrag zustimmen, hofft Gotthardt auf einen starken Impuls zur richtigen Zeit: „Mit dem Brexit haben wir die historisch einmalige Chance, einen Quantensprung in den bayerisch-schottischen Beziehungen zu vollziehen. Jetzt gilt es, auf innovative Zukunftsthemen zu setzen, von denen auch Verbände und die Jugend profitieren sollen“, so Gotthardt. „Für die Schotten ist die Brücke nach Europa von entscheidender Bedeutung. Bayern kann dabei ein Brückenkopf sein – und selbst davon profitieren.“

Hinweis: Den erwähnten Antrag finden Sie unten links unter "Weitere Informationen".

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