Anna Stolz

Aktuelles

10.07.2020
Neue Wege in der Personalgewinnung und beim Kampf gegen Herzschwäche

Staatssekretärin Anna Stolz besucht das Universitätsklinikum Würzburg und das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz

KARLSTADT/WÜRZBURG. Frau Staatssekretärin Anna Stolz hat am Freitag, den 10. Juli 2020, das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und das Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) besucht. Der lang geplante – und aufgrund der Corona Pandemie verschobene – Termin konnte nun stattfinden. Die Gesprächsthemen erstrecken sich von den breiten Ausbildungsangeboten im UKW, über die vielfältigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten am UKW bis hin zum Topthema des DZHI, der dringend notwendigen Verstetigung der Finanzierung des Zentrums in den nächsten Jahren.

Topthemen Sicherung des Pflegenachwuchses am UKW und Verstetigung der Finanzierung des DZHI

Pflegedirektor Günter Leimberger und sein Team erläuterten ihre neuen Ansätze zur Gewinnung, Bindung und Förderung des Pflegenachwuchses, um dem Pflegemangel nachhaltig entgegen zu wirken. Frau Staatssekretärin Anna Stolz konnte vertiefte Einblick in neue Berufsbilder wie der „Study Nurse“, aber auch neue Ansätze in der Ausbildung der OP-technischen Assistenten durch den Einsatz Virtueller Realität (VR) gewinnen. Für die Kampagne „Pflegen am UKW – 1000 Möglichkeiten für dich“ wurde das UKW von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg als Wettbewerbssieger ausgezeichnet. „Ich werde mich im Kabinett um Unterstützung für eine Finanzierung der praktischen akademischen Ausbildung einsetzen“, versprach Frau Staatssekretärin Stolz sichtlich beeindruckt von den neuen Ansätzen.

"Leuchtturm und Schlüsselinstitut in der internationalen interdisziplinäre Herzforschung"

Prof. Christoph Maack, Sprecher des Zentrums und Kollegen berichteten aus der Arbeit des DZHI, das in den letzten Jahren mit sehr viel finanzieller Unterstützung des Bundes und des Freistaates aufgebaut wurde. Das einzigartige Zentrum ist ein Leuchtturm bei der interdisziplinären Behandlung von Herzschwäche und geht mit der Einstufung der Herzschwäche als Systemerkrankung, der konsequenten Einbeziehung wichtiger Begleiterkrankungen und gezielter Nachbetreuung durch speziell ausgebildete Herzinsuffizienz-Schwestern ganz neue Wege.

Für die Fortführung der erfolgreichen Arbeit der letzten Jahre ist dringend eine Verstetigung der Finanzierung des DZHI notwendig. Frau Staatssekretärin Stolz sicherte ihre Unterstützung zu, da „ohne das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz sowohl der Standort Würzburg als auch die internationale Herzforschung geschwächt werden. Das DZHI ist ein Leuchtturm und Schlüsselinstitut in der internationalen interdisziplinäre Herzforschung“ und sie ergänzt: „Mit den überzeugenden Darstellungen kann ich umso besser das Gespräch mit meinen Kabinettskollegen suchen, um eine Verstetigung zu erreichen!“

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